8 Tipps-Internet

8 Tipps, mit denen Sie sich gut im Internet schützen

Sie sorgen sich um die Sicherheit Ihrer persönlichen Daten im Internet und Sie fragen sich, was Sie tun können, um sie zu schützen? Back Market gibt Ihnen acht Tipps, wie Sie die massive Weiterleitung von Informationen stoppen können, die möglicherweise von skrupellosen Unternehmen gesammelt und weiterverkauft werden. Abgesehen von Spam und aufdringlicher Werbung kann dies dazu führen, dass Ihre Profildaten archiviert werden.

Im Vorfeld stellt sich die Frage, um welche persönlichen Daten es geht, die Ihnen stibitzt werden.

Es besteht ein Unterschied zwischen den persönlichen Daten, die Sie selbst bereitstellen (Abonnement von Newslettern, Spielen, Profile in sozialen Netzwerken oder auf Internetseiten, E-Mails, Bankdaten, mögliche Religion, ethnische Herkunft, Gesundheitszustand, Meinungen, Likes, Shares, Kommentare, Mitgliedschaft bei Gruppen …) und denen, die Sie nicht unbedingt bewusst weitergeben (Geolokalisierung, IP-Adresse, Orte der Internetverbindung, Kontaktpersonen, sexuelle Orientierung, Recherchen im Internet, Downloads …). Die Personen, die diese Informationen sammeln, sind in der Lage, sie an irgendwelche kommerzielle oder andere Unternehmen zu verkaufen. Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass eine Dienstleistung selten wirklich kostenlos ist: Im Gegenzug nutzt das Unternehmen mit hoher Wahrscheinlichkeit Ihre Daten, um damit Geld zu verdienen.

 

Um zu vermeiden, dass Ihre Daten im großen Stil weitergegeben werden, befolgen Sie diese acht Tipps, um das Internet zu nutzen und dabei Ihr Privatleben zu schützen.

 

1. Entscheiden Sie sich für Anonymität

Um Ihre Verbindungen mit dem Internet zu schützen, können Sie ein VPN nutzen (Virtual Private Network oder virtuelles privates Netzwerk), das Ihre Verbindung verschlüsselt. Wenn diese Cyber-Sicherheit Ihre Surfgeschwindigkeit reduziert, können Sie auf zahlreiche kostenpflichtige Möglichkeiten ausweichen, um ein schnelleres VPN zu erhalten.
Für zusätzliche Sicherheit verwenden Sie außerdem Tor (The Onion Router), der Ihnen absolute Anonymität verleiht. Es handelt sich um ein globales dezentralisiertes Netzwerk mit mehreren Routern, die die Kommunikation übertragen.

 

2. Ändern Sie den Webbrowser

Die Browser der großen Unternehmen wie Google und Microsoft (Chrome und Internet Explorer) verarbeiten Ihre persönlichen Daten bis ins kleinste Detail. Wenn Sie einen Open-Source-Browser verwenden, können Sie sicher sein, dass kein Code enthalten ist, der Ihre Daten ohne Ihr Wissen sammelt.

 

3. Schützen Sie Ihre E-Mails

Wenn Sie Gmail nutzen, können Sie Ihre E-Mails über ein Plugin wie SecureGmail verschlüsseln. Sie können auch den Service von Drittanbietern nutzen, wie Guerilla Mail, um temporäre Konten zu erstellen. Eine weitere Möglichkeit bietet Newmanitymail, ein E-Mail-Service, über den vertrauliche Daten geschützt werden können.

4. Machen Sie einen Google-Entzug

Google monopolisiert den Markt, aber es gibt alternative Lösungen, um zu vermeiden, dass Sie ihm Ihre persönlichen Informationen kostenlos und ohne Gegenleistung zur Verfügung stellen. Wenn Sie auf Google nicht verzichten können, nutzen Sie eine Puffererweiterung, um Ihre Suchanfragen über einen anonymen Server zu senden. Ansonsten wählen Sie einfach eine alternative Suchmaschine wie Qwant, DuckDuckGo oder Ecosia aus, die Bäume pflanzt ??.

 

5. Verschlüsseln Sie Ihre Sofortnachrichten

Anwendungen wie Facebook Messenger oder WhatsApp leiten viele persönliche Daten weiter, leider sind sie kein Vorbild bezüglich Anonymität. Mithilfe des Plugins Cryptocat, das auf Ihrem Computer installiert werden kann und für die Browser Firefox sowie Tor verfügbar ist, können Sie Ihre gesamten vertraulichen Nachrichten verschlüsseln. Auf Ihrem Smartphone hingegen, verwenden Sie besser Sicherheits-Apps wie das berühmte Telegram oder den ArmorText.

 

6. Bereinigen Sie Ihre Metadaten

Wenn Sie Dokumente versenden und die Metadaten oder EXIF-Daten bereinigen möchten, werden Ihnen die Anwendungen MetaStripper und Doc Scrubber gute Dienste leisten. Nehmen Sie Ihre E-Mails, Dokumente im Text- oder Tabellenformat sowie Bilder in die Mangel, wenn Sie sie selbst erstellen.

 

 

7. Vorsicht vor den sozialen Netzwerken

Nehmen Sie sich ein wenig Zeit, um Ihr Profil auf jedem Netzwerk genau zu überprüfen, das Sie nutzen. Eine Software wie Safe Sheperd hilft Ihnen, Ihre Identität im Internet zu überprüfen. Denken Sie auch darüber nach, eine andere Identität als Ihre wahre Identität zu nutzen. Veröffentlichen Sie nicht alles Mögliche. Sie sind der erste Filter Ihrer persönlichen Daten. Gehen Sie in die Facebook-Rubrik „Grundlegendes zum Datenschutz”, den Bereich „Datenschutz und Sicherheit” bei Instagram und die Rubrik „Sicherheit auf Twitter”! In den „Twitter Grundlagen” finden Sie Informationen, um Ihr Konto und Ihre Kommunikation zu schützen.

 

8. Passen Sie gut auf Ihre Online-Reputation auf

Heute kann jeder, insbesondere Personalvermittler, eine Suche in der Netzgeschichte durchführen, um (viel) mehr über Sie zu erfahren, als in Ihrem Lebenslauf steht. Diese Online-Reputation oder auch digitale Identität spiegelt nicht unbedingt das wieder, was Sie in Wahrheit sind. Sie setzt sich aus Spuren zusammen, die Sie oder andere im Internet über Sie, freiwillig oder nicht, hinterlassen haben und können großen Einfluss auf Ihre Jobsuche haben. Es ist also wichtig im Auge zu behalten, was die sozialen Netzwerke und Google von Ihnen preisgeben. Die kostenlose App Nothing to Hide ermöglicht es, die verschiedenen Konten bei den sozialen Netzwerken zu analysieren und eine Vorstellung davon zu bekommen, wie Ihre aktuelle Online-Reputation aussieht. Wenn Ihnen nicht gefällt was Sie sehen, befolgen Sie die Tipps der App, um die zahlreichen Sicherheitseinstellungen zu ändern. Die Internetseite „Tracez votre ombre” hilft Ihnen außerdem dabei, Ihre Spuren zu analysieren.

 

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