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8 Tipps, mit denen du dich gut im Internet schützen kannst

Mai 2018

Du sorgst dich um die Sicherheit deiner persönlichen Daten im Internet und du fragst dich, was du tun kannst, um sie zu schützen? Back Market gibt dir acht Tipps, wie du die massive Weiterleitung von Informationen stoppen kannst, die möglicherweise von skrupellosen Unternehmen gesammelt und weiterverkauft werden. Abgesehen von Spam und aufdringlicher Werbung kann dies dazu führen, dass zum Beispiel deine Profildaten archiviert werden.

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Im Vorfeld stellt sich die Frage, um welche persönlichen Daten es geht, die dir stibitzt werden.

Es besteht ein Unterschied zwischen den persönlichen Daten, die du selbst bereitstellst (Abonnement von Newslettern, Spielen, Profile in sozialen Netzwerken oder auf Internetseiten, E-Mails, Bankdaten, mögliche Religion, ethnische Herkunft, Gesundheitszustand, Meinungen, Likes, Shares, Kommentare, Mitgliedschaft bei Gruppen …) und denen, die du nicht unbedingt bewusst weitergibst (Geolokalisierung, IP-Adresse, Orte der Internetverbindung, Kontaktpersonen, sexuelle Orientierung, Recherchen im Internet, Downloads …).

Die Personen, die diese Informationen sammeln, sind in der Lage, sie an irgendwelche kommerzielle oder andere Unternehmen zu verkaufen. Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass eine Dienstleistung selten wirklich kostenlos ist: Im Gegenzug nutzt das Unternehmen mit hoher Wahrscheinlichkeit deine Daten, um damit Geld zu verdienen.

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Um zu vermeiden, dass deine Daten im großen Stil weitergegeben werden, befolge diese acht Tipps, um das Internet zu nutzen und dabei dein Privatleben zu schützen.

1. Entscheiden Sie sich für Anonymität

Um deine Verbindungen mit dem Internet zu schützen, kannst du ein VPN nutzen (Virtual Private Network oder virtuelles privates Netzwerk), das deine Verbindung verschlüsselt. Wenn diese Cyber-Sicherheit deine Surfgeschwindigkeit reduziert, kannst du auf zahlreiche kostenpflichtige Möglichkeiten ausweichen, um ein schnelleres VPN zu erhalten.
Für zusätzliche Sicherheit verwendest du außerdem Tor (The Onion Router), der dir absolute Anonymität verleiht. Es handelt sich um ein globales dezentralisiertes Netzwerk mit mehreren Routern, die die Kommunikation übertragen.

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2. Wechsel den Webbrowser

Die Browser der großen Unternehmen wie Google und Microsoft (Chrome und Internet Explorer) verarbeitet deine persönlichen Daten bis ins kleinste Detail. Wenn du einen Open-Source-Browser verwendest, kannst du sicher sein, dass kein Code enthalten ist, der deine Daten ohne dein Wissen sammelt.

3. Schütze deine E-Mails

Wenn du Gmail nutzt, kannst du deine E-Mails über ein Plugin wie SecureGmail verschlüsseln. Du kannst auch den Service von Drittanbietern nutzen, wie Guerilla Mail, um temporäre Konten zu erstellen. Eine weitere Möglichkeit bietet Newmanitymail, ein E-Mail-Service, über den vertrauliche Daten geschützt werden können.

4. Mache einen Google-Entzug

Google monopolisiert den Markt, aber es gibt alternative Lösungen, um zu vermeiden, dass du ihm deine persönlichen Informationen kostenlos und ohne Gegenleistung zur Verfügung stellst. Wenn du auf Google nicht verzichten kannst, nutze eine Puffererweiterung, um deine Suchanfragen über einen anonymen Server zu senden. Ansonsten wähle einfach eine alternative Suchmaschine wie Qwant, DuckDuckGo oder Ecosia aus, die Bäume pflanzt .

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5. Verschlüssel deine Sofortnachrichten

Anwendungen wie Facebook Messenger oder WhatsApp leiten viele persönliche Daten weiter, leider sind sie kein Vorbild bezüglich Anonymität. Mithilfe des Plugins Cryptocat, das auf deinem Computer installiert werden kann und für die Browser Firefox sowie Tor verfügbar ist, kannst du deine gesamten vertraulichen Nachrichten verschlüsseln. Auf deinem Smartphone hingegen verwende besser Sicherheits-Apps, wie zum Beispiel das berühmte Telegram oder den ArmorText.

6. Säubere deine Metadaten

Wenn du Dokumente versendest und die Metadaten oder EXIF-Daten bereinigen möchten, werden dir die Anwendungen MetaStripper und Doc Scrubber gute Dienste leisten. Nehme deine E-Mails, Dokumente im Text- oder Tabellenformat sowie Bilder in die Mangel, wenn du sie selbst erstellen.

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7. Vorsicht vor den sozialen Netzwerken

Nehme dir ein wenig Zeit, um dein Profil auf jedem Netzwerk genau zu überprüfen, das du nutzt. Eine Software wie Safe Sheperd hilft dir, deine Identität im Internet zu überprüfen. Denke auch darüber nach, eine andere Identität als deine wahre Identität zu nutzen. Veröffentliche nicht alles Mögliche. Du bist der erste Filter deiner persönlichen Daten. Gehe in die Facebook-Rubrik „Grundlegendes zum Datenschutz”, den Bereich „Datenschutz und Sicherheit” bei Instagram und die Rubrik „Sicherheit auf Twitter”! In den „Twitter Grundlagen” findest du Informationen, um dein Konto und deine Kommunikation zu schützen.

8. Schütze deine Online-Reputation auf

Heute kann jeder, insbesondere Personalvermittler, eine Suche in der Netzgeschichte durchführen, um (viel) mehr über dich zu erfahren, als in deinem Lebenslauf steht. Diese Online-Reputation oder auch digitale Identität spiegelt nicht unbedingt das wider, wer du in Wahrheit bist. Sie setzt sich aus Spuren zusammen, die du oder andere im Internet über dich, freiwillig oder nicht, hinterlassen haben und können großen Einfluss auf deine Jobsuche haben. Es ist also wichtig im Auge zu behalten, was die sozialen Netzwerke und Google von dir preisgeben. Die kostenlose App Nothing to Hide ermöglicht es, die verschiedenen Konten bei den sozialen Netzwerken zu analysieren und eine Vorstellung davon zu bekommen, wie Ihre aktuelle Online-Reputation aussieht. Wenn dir nicht gefällt, was du siehst, befolge die Tipps der App, um die zahlreichen Sicherheitseinstellungen zu ändern. Die Internetseite „Trace my Shadow” hilft dir außerdem dabei, deine Spuren zu analysieren.

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Autor*in

Christine DUDEK

Da grüne Technik genau ihr Ding ist, hat Tine angefangen bei Back Market zu arbeiten. Sie ist immer auf der Suche nach spannenden Neuigkeiten rund um das Thema Technik und wenn sie nicht gerade recherchiert, verbringt sie ihren Tag am liebsten am Meer.

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