VORSCHRIFTEN DROHNE

8 Vorschriften, die man kennen sollte, bevor man seine Drohne startet

Ah, Fliegen! Der größte Traum des Menschen… und den sich nun jeder erfüllen kann! Nein, Back Market bietet (noch) keine wiederaufbereiteten Linienflugzeuge an, aber mit Drohnen ist dies schon möglich. Eine Drohne zu steuern ist cool – sicher – aber Achtung! Es gibt dennoch eine ganze Reihe von Regeln zu beachten, bevor man sich diesem Abenteuer gefahrlos hingeben kann.

Wir stellen Ihnen also die Vorschriften für die Nutzung von Drohnen vor, made in Back Market! (Ok gut, made in BMVI – Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur – es war trotzdem einen Versuch wert.)

1. Es ist verboten, über Menschen zu fliegen.

Die Drohne kann herunterfallen oder Sie könnten die Flugbahn falsch einschätzen (wegen dem Wind natürlich und nicht wegen Ihres Talents) und jemanden verletzen. Die Drohne könnte mit ihren Propellern oder einfach wegen ihres Gewichts eine Gefahr darstellen (Autsch). Sie können sich sicher selbst denken, dass das Überfliegen eines öffentlichen Geländes ebenfalls verboten ist.

2. Die für Drohnen maximal zugelassene Flughöhe muss eingehalten werden.

Im Allgemeinen gilt eine maximale Flughöhe von 100 Metern, also selbst wenn Ihre Drohne weit über diese Höhe hinaus fliegen könnte, ist dies verboten. Ihr Auto kann sicher schneller als 120 km/h fahren, aber (normalerweise) überschreiten Sie eine geltende Geschwindigkeitsbegrenzung nicht. ..

3. Die Drohne muss immer in Sichtweite bleiben und daher darf sie auch nachts nicht gestartet werden.

Wenn Sie sie aus den Augen verlieren, tagsüber wie nachts, verlieren Sie die Kontrolle darüber und es kann sonst was passieren: verrückte Abenteuer, wie ein Treffen mit machthungrigen Aliens oder eine Entführung von der Mafia. Mal ganz abgesehen davon kann Ihre Drohne jemanden verletzen oder gegen ein Hindernis fliegen und einen erheblichen Schaden verursachen.

4. Das Überfliegen von sensiblen oder geschützten Bereichen mit einer Drohne ist auch nicht gestattet.

Informieren Sie sich, damit Sie über alle Bereiche in Ihrer Gegend Bescheid wissen. Es könnte ein Atomkraftwerk sein, ein militärisches Gebiet oder auch einfach nur die Area 51 oder so.

5. Die Privatsphäre der anderen muss unbedingt respektiert werden.

Die Nachbarn in ihrem Garten auszuspionieren, das geht gar nicht, darüber wird nicht diskutiert!

6. Die Veröffentlichung von Aufnahmen ohne Einverständniserklärung der Personen, die darauf abgebildet sind, ist verboten.

Daraus folgt logischerweise, dass Sie, wenn Sie zufällig (*zwinker* *zwinker*) mit Ihrer Drohnen-Kamera Herrn und Frau Müller  zum Beispiel bei einer Bridgepartie filmen, vorher ihr Einverständnis einholen müssen, bevor Sie mit Ihrem Meisterwerk das Web bereichern, sei es für eine kommerzielle oder private Nutzung.

7. Der Einsatz Ihrer Drohne in der Nähe von Flugplätzen ist untersagt.

Nein, Sie sind leider kein Mitglied der Sky Fighters…

8. Sie müssen sich darüber informieren, für welche Schadensfälle sie versichert sind, die von Ihrem Flugobjekt verursacht werden könnten.

Denken Sie vorher daran, denn im Nachhinein wird es zu spät sein, eine Zusatzversicherung abzuschließen, falls die Verwendung einer Hobby-Drohne nicht abgedeckt sein sollte.

Bonus: Eine neue Vorschrift für 2018

Ab dem 1. Juli 2018 wird eine neue gesetzliche Vorschrift für Drohnen gelten. Es geht darum, dass Drohnen, die schwerer als 800 Gramm sind, registriert werden müssen: Jede dieser Drohnen muss mit Signalgebern (Licht UND Ton) ausgestattet werden. Die Drohnen, die bereits im Umlauf sind, müssen vor dem 1. Januar 2019 nachgerüstet werden.

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