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Damit dein Privatleben auch ein solches bleibt

Januar 2019

Nicht nur Rihanna und Meghan Markle haben ein Recht auf ihre Privatsphäre. Du denkst mit Sicherheit nicht darüber nach, aber wir wetten, dass du sich im Internet so bewegst, als würdest du im alltäglichen Leben in Unterwäsche vor die Tür gehen. Wir zeigen dir hier ein paar gute Angewohnheiten für deinen Alltag, um deine persönlichen Daten (maximal) zu schützen.

Nicht länger passiv gegenüber den sozialen Netzwerken sein

Möchtest gerne die Verbreitung deiner persönlichen Daten in alle Himmelsrichtungen einschränken? Zuallererst solltest du dich deinem Umgang mit den sozialen Netzwerken bewusst machen. DeineAktivitäten auf Facebook, Instagram, Twitter und anderen sozialen Netzwerken ist absolut öffentlich… sollte dies nicht anders erwähnt sein. Vergesse daher nicht, dass jeder, mit mehr oder weniger Aufwand, sehen kann, was du postest, likest und wo du dich befindest. Darüber hinaus sind soziale Netzwerke Maschinen, die deine Daten sammeln. Genau darin besteht ihr Geschäftsmodell! Denke also daher mit Bedacht daran, inwiefern du diese Maschinen füttern möchtest.

Überdenke deine Passwörter

Du verfügst nicht über nur einen einzigen Schlüssel für dein Auto, deine Wohnung, dein Fahrradschloss, dein Tagebuch und deinen Koffer? Oder?

Dann höre damit auf seit 1996 für alles dasselbe Passwort zu verwenden! Außerdem würdest du nicht auf die Idee kommen, das gleiche Schloss für deine Haustür wie für deine Barbie Puppenhaus zu benutzen. Verwende also Passwörter, die nicht aus deinem Geburtsjahr, dem Namen deines Sohnes oder dem Spitznamen deines Haustieres bestehen. Wähle lieber Sätze, eine Kombination aus Zahlen, Buchstaben, Klein- und Großschreibung und Sonderzeichen. Doch vor allem verwende ein Passwort nur einmal pro Seite! Ja, wir wissen, dass dies schwierig ist, aber viele Seiten bieten heutzutage einen Safe für Passwörter an (und du kennst doch den Text von 99 Luftballons auswendig, also unterschätze dich sich nicht).

Höre damit auf überall deine Fingerabdrücke zu verteilen

Nutzt du ein öffentliches Gratis-WLAN? Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dieses im Gegenzug deine Daten sammelt. Surfen auf sensiblen Seiten? Diese sammeln alle Informationen, die sie kriegen können. Vergesse nicht, dass deine persönlichen Daten zu Geld gemacht werden können und für so manche Seite Gold wert sind. Versteckt unter Newslettern und anderen großartigen Geschenken werden deine Daten gesammelt und anschließend weiterverkauft.

 Schaue dir die Parameter genau an

Ob es sich nun um die Einstellungen deines Smartphones oder die deines Computers handelt, es ist möglich, den Zugang zu deinem persönlichen Daten von Dritten zu verhindern. Dies schließt Fotos (etwa das von deinem merkwürdigen Ausschlag, den du deinem Cousin zeigen wollten, der gerade im 4. Semester Medizin studiert), Kontakte, usw. mit ein. Erkunde die Einstellungen genau, klicken auf alle Zahnrädchen, alle Werkzeuge, na ja, jetzt mal auf alles, was du diesbezüglich finden kannst.

Schlage Hackern (soweit möglich) die Tür vor der Nase zu

Jede Leichtfertigkeit, Fahrlässigkeit und fehlende Kenntnisse sind eine Einladung zur Piraterie. Je mehr du von dir preisgibst, desto mehr wirst du zum Ziel für Hacker, die an deine Bankdaten, Ausweise (oder an ein bedenkliches Foto von dir aus dem Jahr 1997) wollen. Verwende verschlüsselte Nachrichten für sensible Themen. Du solltest außerdem eine doppelte Authentifizierung wählen (etwa eine Kombination aus Passwort und SMS-Code)… und solltest du auf sensiblen Seiten surfen wollen, dann tue dies geschützt (wir sprechen hier natürlich vom Inkognito-Modus deines Browsers).

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Autor*in

Christine DUDEK

Da grüne Technik genau ihr Ding ist, hat Tine angefangen bei Back Market zu arbeiten. Sie ist immer auf der Suche nach spannenden Neuigkeiten rund um das Thema Technik und wenn sie nicht gerade recherchiert, verbringt sie ihren Tag am liebsten am Meer.

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