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Damit Ihr Privatleben auch ein solches bleibt

Nicht nur Rihanna und Meghan Markle haben ein Recht auf ihre Privatsphäre. Sie denken mit Sicherheit nicht darüber nach, aber wir wetten, dass Sie sich im Internet so bewegen, als würden Sie im alltäglichen Leben in Unterwäsche vor die Tür gehen. Wir zeigen Ihnen hier ein paar gute Angewohnheiten für Ihren Alltag, um Ihre persönlichen Daten (maximal) zu schützen.

Nicht länger passiv gegenüber den sozialen Netzwerken sein

Möchten Sie gerne die Verbreitung Ihrer persönlichen Daten in alle Himmelsrichtungen einschränken? Zuallererst sollten Sie sich Ihren Umgang mit den sozialen Netzwerken bewusst machen. Ihre Aktivitäten auf Facebook, Instagram, Twitter und anderen sozialen Netzwerken ist absolut öffentlich… sollte dies nicht anders erwähnt sein. Vergessen Sie daher nicht, dass jeder, mit mehr oder weniger Aufwand, sehen kann, was Sie posten, liken und wo Sie sich befinden. Darüber hinaus sind soziale Netzwerke Maschinen, die Ihre Daten sammeln. Genau darin besteht ihr Geschäftsmodell! Denken Sie daher mit Bedacht daran, inwiefern Sie diese Maschinen füttern wollen.

Überdenken Sie Ihre Passwörter

Sie verfügen nicht über nur einen einzigen Schlüssel für Ihr Auto, Ihre Wohnung, Ihr Fahrradschloss, Ihr Tagebuch und Ihren Koffer?

Dann hören Sie auf seit 1996 für alles dasselbe Passwort zu verwenden! Außerdem würden Sie nicht auf die Idee kommen, das gleiche Schloss für Ihre Haustür wie für Ihr Barbie Puppenhaus zu benutzen. Verwenden Sie also Passwörter, die nicht aus Ihrem Geburtsjahr, dem Namen Ihres Sohnes oder dem Spitznamen Ihres Haustieres bestehen. Wählen Sie lieber Sätze, eine Kombination aus Zahlen, Buchstaben, Klein- und Großschreibung und Sonderzeichen. Doch vor allem, verwenden Sie ein Passwort nur einmal pro Seite! Ja, wir wissen, dass dies schwierig ist, aber viele Seiten bieten heutzutage einen Safe für Passwörter an (und Sie kennen doch den Text von 99 Luftballons auswendig, also unterschätzen Sie sich nicht).

Hören Sie auf überall Ihre Fingerabdrücke zu verteilen

Nutzen Sie ein öffentliches Gratis-WLAN? Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dieses im Gegenzug Ihre Daten sammelt. Surfen Sie auf sensiblen Seiten? Diese sammeln alle Infos, die sie kriegen können. Vergessen Sie nicht, dass Ihre persönlichen Daten zu Geld gemacht werden können und für so manche Seite Gold wert sind. Versteckt unter Newslettern und anderen großartigen Geschenken werden Ihre Daten gesammelt und anschließend weiterverkauft.

 Schauen Sie sich die Parameter genau an

Ob es sich nun um die Einstellungen Ihres Smartphones oder die Ihres Computers handelt, es ist möglich, den Zugang zu Ihren persönlichen Daten von Dritten zu verhindern. Dies schließt Fotos (etwa das von Ihrem merkwürdigen Pickel, den Sie Ihrem Cousin zeigen wollten, der gerade im 4. Semester Medizin studiert), Kontakte, usw. mit ein. Erkunden Sie die Einstellungen genau, klicken Sie auf alle Zahnrädchen, alle Werkzeuge, naja, nun mal auf alles, was sie diesbezüglich finden.

Schlagen Sie Hackern (soweit möglich) die Tür vor der Nase zu

Jede Leichtfertigkeit, Fahrlässigkeit und fehlende Kenntnisse sind eine Einladung zur Piraterie. Je mehr Sie von sich preisgeben, desto mehr werden Sie zum Ziel für Hacker, die an Ihre Bankdaten, Ausweise (oder an ein bedenkliches Foto von Ihnen aus dem Jahr 97) wollen. Verwenden Sie verschlüsselte Nachrichten für sensible Themen. Sie sollten außerdem eine doppelte Authentifizierung wählen (etwa eine Kombination aus Passwort und SMS-Code)… und sollten Sie auf sensiblen Seiten surfen wollen, dann tun Sie dies geschützt (wir sprechen hier natürlich vom Inkognito-Modus Ihres Browsers).

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