Homeoffice: Tipps und Tricks, um produktiv und motiviert zu bleiben

Schon vor der Ausgangsbeschränkung riet die gesamte Regierung zu Homeoffice, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Heute haben die meisten Unternehmen (wenn sie technisch dazu in der Lage sind) keine andere Wahl, als ihre Tore zu schließen und ihre Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen. Für einige Arbeitnehmer ist dies bereits jetzt tägliche Routine, doch die Versuchung, die Couch zu drücken und eine Serie nach der anderen wegzuschauen, anstatt zu arbeiten, kann schrecklich sein.

Um leistungsfähig und produktiv zu bleiben, ist einiges an Selbstdisziplin erforderlich. Dabei hilft es, einige einfache Gewohnheiten zu befolgen. Das sind die 5 wichtigsten Regeln.

1. Die Morgenroutine nicht ändern

Wenn dein Arbeitgeber dich in dieser Ausnahmesituation für Homeoffice bezahlt, solltest du jeden Tag, den du zu Hause verbringst, als einen ganz gewöhnlichen Arbeitstag betrachten. Deshalb solltest du trotz der Umstellung zur gewohnten Zeit aufstehen (ein paar Minuten zusätzlich sind natürlich drin, da du dir den Weg zur Arbeit sparst) und dich anziehen! Ins Büro würdest du nicht im Schlafanzug oder Nachthemd gehen und auch nicht nackt (nachts hat jeder seine eigenen kleinen Gewohnheiten, das geht uns nichts an). Betrachte es also mal so, bevor du deinen Tag beginnst, um dir eine gute Ausgangsposition zu verschaffen.

2. Einen ruhigen Ort zum Arbeiten finden

Wenn du allein lebst, wird es ziemlich einfach sein, in deiner Wohnung einen Ort zu finden, an dem du produktiv arbeiten kannst. Wenn du dich allerdings (wie viele andere auch) zusammen mit deinen Kindern in der Wohnung befindest, ist es unerlässlich, dir einen Ort einzurichten, der ausschließlich deiner beruflichen Tätigkeit vorbehalten bleibt und einen Internetanschluss hat.

Wenn du kein Arbeitszimmer hast, kann dieser Ort ein eigener Raum sein, durch den deine kleinen Racker nicht durchrennen, ein Mezzanin zum Beispiel. Wenn der Platz etwas eingeschränkt ist, solltest du ein Zimmer wählen, in dem du einen Schreibtisch nebst Arbeitsutensilien unterbringen kannst. In jedem Fall wird es von entscheidender Bedeutung sein, Familien- und Berufsleben räumlich zu trennen.

3. Die Mitglieder deines Haushalts informieren

Nichts ist unangenehmer, als (ständig) unterbrochen zu werden, wenn man sich auf eine berufliche Aufgabe konzentriert, oder mitten im Telefongespräch mit einem Vorgesetzten oder Kollegen gestört zu werden. Wenn deine Familie nicht daran gewohnt ist, dass du zu Hause arbeitest, kann der Übergang kompliziert sein, besonders mit den lieben Kleinen. Daher ist es wichtig, jedem Familienmitglied die Situation richtig zu erklären, den Kindern wie dem Partner (man ist nicht gefeit davor, die Socken des Jüngsten suchen oder eine Hütte im Garten bauen zu müssen).

Daher solltest du sie darüber informieren, dass du, wie viele Menschen auch, zu Hause bleiben musst, um zu arbeiten, und dass du während deiner Homeoffice-Zeiten unbedingt Ruhe und Stille brauchst, dich also (außer in einer Notsituation) niemand stören darf.

4. Deinen Zeitplan organisieren

Es gibt diejenigen, die eine totale Anarchie der Arbeitszeiten preisen und diejenigen, die die Ereignisse völlig umwerfen und die dann 15 Stunden ohne Pause hinter dem Schreibtisch verbringen. Es ist sehr wichtig, dir je nach Wochentag und in Absprache mit deinen Vorgesetzten feste Arbeitszeiten zu geben, je nach dem, ob du Vollzeit oder Teilzeit arbeitest.

Ein effizientes Zeitmanagement ermöglicht es dir, ein Gleichgewicht zwischen Privat- und Berufsleben zu wahren und jeden Arbeitstag optimal zu gestalten, ohne dass alles völlig ausufert und am Ende kontraproduktiv wird.

5. Die richtigen Gewohnheiten zur Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen entwickeln

Natürlich wollen deine Vorgesetzten sicherstellen, dass sie sich auf dich verlassen können. Bezüglich deiner Arbeit und der Gestaltung deiner Arbeitstage ist ihnen an maximaler Transparenz gelegen.

Bei der Einführung von Homeoffice im Unternehmen, sei es im öffentlichen Dienst oder als HR-Verantwortlicher, in der Telefonwerbung, als Informatiker oder jeder andere Mitarbeiter, der nun von zu Hause arbeiten muss, solltest du, wann immer möglich, soziale Netzwerke oder Instant-Messaging-Dienste wie WhatsApp oder auch Slack nutzen, damit ihr euch schon morgen begrüßen und in der Pause den neuesten Klatsch austauschen könnt, ganz so, als kämt ihr vor der Kaffeemaschine in euren Firmenräumen zusammen.

Diese Gewohnheit verhindert, sich isoliert zu fühlen. Nimm dir schließlich die Zeit, egal ob du Manager oder Angestellter bist, deine Kollegen darüber zu informieren, dass du nicht an deinem Arbeitsplatz sein kannst. Du würdest ja auch nicht zu einem Arzttermin oder zum Einkaufen gehen, ohne deine Vorgesetzten vorher darüber informiert zu haben. Und das gilt auch für das Homeoffice! Denn auch wenn diese Arbeitsform arbeitsrechtlich vorgesehen ist, liegt die Haftung beim Unternehmen, wenn du auf dem Weg von oder zur Arbeit einen Unfall hast, was man natürlich gerne vermeiden möchte.   

Wenn du dich an diese wenigen einfachen Regeln hältst, sollte deine Zeit im Homeoffice ohne größere Probleme bleiben. Und wer weiß, vielleicht kommst du ja sogar auf den Geschmack!

Bist du auf der Suche nach der richtigen technischen Ausstattung für dein Homeoffice

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