Laptop-Akku: bis ins alle Ewigkeit und noch darüber hinaus

Die Lebensdauer deines Laptop-Akkus bis in alle Ewigkeit verlängern – wie krass ist das denn? Na gut, der Titel ist (sehr) übertrieben (meinetwegen auch irreführend), aber du kannst trotzdem allerhand richtig machen, um seine Lebensdauer zu maximieren. Also streng dich an, um einen zu schnellen Verschleiß deines Laptop-Akkus zu verhindern.

1. Lass den Akku verschnaufen, wenn du den Rechner nicht brauchst

Dein Rechner muss doch wirklich nicht dauernd auf dem Sprung sein und den Akku leersaugen, wenn sein Oberkommandierender (also du selber) ihn nicht braucht.

Am besten schaltest du den Rechner aus – klar, oder? Jetzt erzählst du mir garantiert, dass das lästig ist, dass du ungeduldig bist, und wenn du am Computer loslegen willst, dann sofort, also in dem Moment, wo du es beschlossen hast. Das ist in Ordnung, wenn du nur eine freiwillige Kaffeepause oder eine unfreiwillige U-Bahn-Pause eingelegt hast. Aber nachts kannst du deinen Computer doch wirklich schlafen lassen, beim Teutates!

Wenn es nur um eine einfache Pause geht, verwendest du den Standby- oder Schlummermodus. Die laufenden Anwendungen werden dann im Arbeitsspeicher registriert, sodass du schnell dort weitermachen kannst, wo du aufgehört hast. Konfiguriere dazu deine Energieeinstellungen so, dass dein Rechner nach einigen Minuten Inaktivität in den Standby-Modus wechselt.

2. Und vergiss nicht: Auch aus der Steckdose kommt Strom!

Wenn du im Büro oder zu Hause eine Steckdose für deinen Rechner hast, steck ihn ein. So vergeudest du keine Ladezyklen. Die Lebensdauer eines Akkus wird nämlich in solchen Zyklen gemessen.
Sicher, du musst das Netzkabel mit dir herumtragen, aber verglichen mit der gewonnenen Akkulaufzeit sind das doch Peanuts.

3. Und es ward Licht, und das Licht war… ein Energiefresser! 

Der Bildschirm deines Laptops hat einen Riesenappetit, wenn du seine Helligkeit voll aufdrehst. Regle diese Helligkeit so schnell wie möglich auf das Minimum herunter.

4. Raketenwerfer, Vernebelungsanlage und Lichtorgel abschalten 

Periphere USB-Geräte, WLAN, Bluetooth, CD/DVD-Player und Webcam sind allesamt unnütze Energiefresser, solange man sie nicht braucht. Raff dich auf und wechsle in den Flugzeugmodus, wenn du deine Aufgaben auch ohne Vernetzung erledigen kannst. Deaktiviere die Funktionen, die du höchstens am 36. jedes Monats brauchst. Trenne die USB-Geräte vom Rechner, wenn du sie nicht benutzt, und wirf die CD oder DVD aus, wenn sie nicht abgelesen werden muss. Damit werden Motherboard und Akku wesentlich weniger strapaziert.

5. Verlange nicht zu viel von ihnen 

Klar ist dein Rechner multitaskingfähig. Aber sei nett zu ihm, wenn du seine Lebensdauer erhalten willst. Wenn du ihn im Akkubetrieb verwendest, lass so wenig Anwendungen wie möglich laufen. Im Idealfall sollte immer nur eine auf einmal ausgeführt werden. Wenn du dir eine DVD ansiehst, hat es keinen Sinn, Excel, den Taschenrechner, den Browser, Photoshop und dein lokales E-Mail-Programm offen zu halten.

Natürlich sind alle diese bewährten Praktiken auf den ersten Blick lästig, aber wie man früher sagte: Wer weit reisen will, sollte sein Pferd schonen. Vor allem sind es gute Angewohnheiten, die den Laptop-Akku am Leben halten.

Trotz allem wird dein treuer Diener am Ende den Weg alles Irdischen gehen. Und wenn das passiert, sei bereit! Hier findest du eine Liste von generalüberholten Laptops zu konkurrenzlosen Preisen:

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