Wie kannst du die Akkulaufzeit deines Android-Smartphones verlängern?

Die Smartphones der neuen Generation sind wahre Stromfresser. Im Vergleich zu früheren Modellen sind ihre Akkus sind jedoch stärker und von besserer Qualität. Die Akkulaufzeit eines Smartphones hängt zwar vorwiegend von der Qualität des jeweiligen Akkus ab, aber auch das Nutzerverhalten beeinflusst, ob zu viel Energie verschwendet oder sinnvoll eingespart wird. Back Market gibt dir gerne einige Tipps, die verhindern sollen, dass du nicht gerade im unpassendsten Moment auf dem Trockenen sitzen!

Behandele deinen Akku pfleglich

Es ist heutzutage extrem schwer, ein High-End-Smartphone mit auswechselbarem Akku zu finden. Selbst bei einer durchschnittlichen Mindest-Leistung von 3.000 mAh kommt es selten vor, dass eine ganztägige, durchgängige Autonomie gewährleistet ist. Zudem lässt diese im Laufe der Zeit nach.

Um die Lebensdauer deines Lithium-Ionen-Akkus zu verlängern, empfiehlt sich Folgendes:

• Vermeide, dass die Lade-Anzeige des Akkus unter 5 % sinkt; ansonsten besteht das Risiko, dass eine der Akkuzellen beschädigt wird.
• Initiiere jeden Monat einen vollständigen Ladezyklus. Um dies zu bewerkstelligen, nutze dein Smartphone, bis die Lade-Anzeige eine 5%ige Restkapazität anzeigt, bevor du deinen Akku erneut bis zu einer Kapazität von 100 % aufladen; dieses Verfahren ermöglicht eine Neukalibrierung des Akkus.
• Schütze dein Smartphone vor direkter Hitzeeinwirkung und Sonnenstrahlung. Dein Akku wird dir diese Vorsichtsmaßregeln mit einer verlängerten Lebensdauer danken.

Deaktiviere stromfressende Funktionen

Jeder hat hin und wieder Anfälle von Gefräßigkeit (ich nehme mich hierbei nicht aus); einige Smartphone-Funktionen fallen jedoch als besondere Stromfresser auf. Folglich ist es ratsam, nicht sämtliche Smartphone-Funktionen für 24 Stunden am Tag zu aktivieren. Dies ist wenig sinnvoll und trägt zu einem enormen Stromverbrauch bei. Sie parken ja auch nicht den Tag hindurch mit laufendem Motor, oder? Dies ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht der Fall. Das anschauliche Beispiel soll dich motivieren, nicht permanent genutzte Funktionen  deines Smartphones zu deaktivieren.

Es besteht keine Notwendigkeit, den ganzen Tag hindurch an das GPS-System angeschlossen zu sein, sich 24 Stunden am Tag mit dem WLAN-Netz zu verbinden oder permanent auf Bluetooth-Nutzung oder NFC zu schalten. Handel wirtschaftlich und nutze diese Dienste, wenn du sie wirklich benötigst. Aktiviere diese folglich nur bei Bedarf!

Deaktiviere automatische Funktionen, die wenig nutzbringend sind.

Das Display zeichnet sich durch besonders hohen Stromverbrauch aus. Daher sollten Sie die Helligkeit auf eine niedrige Stufe einstellen, die für dich dennoch komfortabel sind (Du sollst dir ja nicht die Augen ruinieren – dies wäre kein guter Deal). Ergreife selbst die Initiative und erhöhen die Helligkeit manuell, wann immer dies wirklich erforderlich ist. Befreie dich sich von der Bevormundung durch die automatische Helligkeitseinstellung.

Auch wenn Google Assistant ein wirklich praktisches Tool ist, muss man doch zugeben, dass er extrem viel Strom benötigt, der kleine Schlingel. Also auf Eis legen, wenn du ihn nur alle Lichtjahre benötigst.

Einige Hintergrund-Anwendungen können Daten empfangen und senden, wobei sie deinen Geräte-Prozessor beanspruchen. Es empfiehlt sich also, jede aktive Anwendung zu schließen, die nicht unmittelbar während der Gerätenutzung benötigt wird. Achtung – ich werde das kontrollieren.
Es mag dich erstaunen, aber selbst die akustischen Signale und Vibrationen der Tastatur beanspruchen bereits Akku-Kapazität. Hierbei muss man sich fragen, worin der Sinn besteht, bei jedem einzelnen Tippen auf der Tastatur ein akustisches Signal oder eine Geräte-Vibration hervorzurufen? Antwort: überflüssig, das Ganze! Folglich: Deaktivieren.

In diesem Zusammenhang drängt sich auch die Frage auf, weshalb Sie bei der Entgegennahme von Anrufen nicht einfach die Vibrations-Funktion deaktivieren sollten (natürlich nur dann, wenn der Klingelton noch aktiv ist) sowie das haptische Feedback des Browsers?  Solche Funktionen sind wenig (oder überhaupt nicht) nützlich und somit entbehrliche Stromfresser!

Zudem können Sie auch „energiesparende“ Apps wie beispielsweise „Battery Doctor“ nutzen, die dich dabei unterstützen, dein Android-Smartphone optimal einzurichten. Hast du deinerseits energiesparende Tipps parat? Welche Lösung hilft dir und deinem Smartphone?

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