appareil photo iphone

Welches iPhone macht die besten Bilder?

Als echte Alternative zur Spiegelreflexkamera, die man nicht unbedingt überall mit hinschleppen möchte, ist das Smartphone nach und nach zu dem Gerät schlechthin geworden, mit dem wir die schönsten Momente des Alltags unsterblich machen. Wir haben es ohnehin immer dabei und so lässt es sich natürlich jederzeit schnell zücken.

In den letzten zehn Jahren haben wir eine rasante Verbesserung von Handykameras erlebt – von „geht so“ über akzeptabel bis an die Grenzen der Perfektion. Daher achten viele Menschen vor dem Kauf eines neuen Smartphones sehr genau auf die Qualität der Kamerakomponente ihres Geräts.

In diesem neuen Artikel präsentieren wir dir unsere Auswahl der iPhones mit den leistungsstärksten Kameras an Bord. Darüber hinaus verraten wir dir, wie du die besten Porträtaufnahmen machst und wie du deine Fotos auf den PC übertragen kannst.

Welche Qualität bieten iPhones der Reihen 7 und 8?

Der Jahrgang 2016/2017, der die sogenannten Kamerahandys auf den Markt brachte, hat die Welt der Fotografie, wie man sie bis dahin kannte, ein für allemal revolutioniert.

iPhone 7

Das im Jahr 2016 eingeführte iPhone 7 vermochte seine Vorgänger insbesondere durch die Weiterentwicklung seiner Kamera weit hinter sich zu lassen. Mit seinem 12-Megapixel-Sensor hat es auch größere Pixel als das Nächstjüngere, eine Blende von ƒ/1,8 und ein größeres Objektiv, das auch bei schlechten Lichtverhältnissen fast 50 % mehr Licht als die 6er-Reihe einfängt. Das innovativste Element des Modells bleibt der optische Bildstabilisator, der dank des schnellen A10-Fusion-Prozessors mit einem reaktionsfreudigen Autofokussystem gekoppelt ist. Diese Technologie hat den Vorteil, dass sie Bewegungsunschärfen deutlich reduziert.   

Unter dem Gesichtspunkt der Bildqualität erzielen sowohl Innen- als auch Außenaufnahmen bei natürlichem Licht hervorragende Ergebnisse, Farben werden bei optimaler Bildschärfe korrekt wiedergegeben (erscheinen aber weniger natürlich als bei anderen High-End-Modellen, die zur selben Zeit mit dem iPhone konkurrierten, wie etwa das unter Android laufende Samsung Galaxy S7).

Für Selfies hat das iPhone 7 eine HD-Frontkamera mit perfekter Lichtanpassung dank seiner 7 Megapixel und der Retina-FlashTechnologie, die die Kamera dieses Smartphones zusammen mit dem neuen Bildprozessor extrem leistungsfähig machen.

Ein weiterer positiver Punkt: Im Videomodus ermöglicht dieses Modell der Marke mit dem Apfel dank seiner 8 Millionen Megapixel 4K-Aufnahmen und unterstützt auch Zeitlupen- und Zeitraffermodi für 720p- und 1080p-Videos.

iPhone 8

Beim iPhone 8, das in vielerlei Hinsicht der Zwilling des iPhone 7 ist, , finden sich trotzdem einige kleine Verbesserungen der Kamera, die insbesondere die Bildqualität und die Leistungsstärke betreffen. Die Sensoren wurden optimiert und die Bildaufbereitung mit ISP bietet eine deutlich bessere Qualität, selbst unter schlechten Lichtverhältnissen. Eine Panoramaansicht mit bis zu 63 Megapixel und der 5-fache Zoom sorgen für eine untadelige Aufnahmequalität.

Trotz all dieser Vorteile sollte man nicht vergessen, dass die beiden Modelle über keinen Porträtmodus verfügen, da sie keine Dual-Sensor-Kamera haben. Um einen unscharfen Hintergrund, einen sogenannten Bokeh-Effekt erzeugen zu können, muss man zum iPhone 7 Plus oder 8 Plus greifen.

iPhone 7 Plus et iPhone 8 Plus

Die größeren Plus-Varianten der iPhones 7 und 8, die Ende 2016 bzw. im März 2017 auf den Markt gekommen sind, erweisen sich im Hinblick auf ihre Kamera mit einer verbesserten Stabilisierung auch ein kleines bisschen leistungsfähiger. Diese beiden Modelle bieten auch einen neuen Telesensor mit verbesserter Technologie und einer größeren Blende (f/2,8). Neben der Möglichkeit, Fotos im Porträtmodus aufzunehmen, bieten die beiden Modelle von Apple auch Live Photos, beschleunigte Videos und sowohl vertikale als auch horizontale Panoramafotos mit einem hochwertigen Zoom.

Auf der negativen Seite ist anzumerken, dass weder die Schärfezonen nach der Bildaufnahme retuschiert werden können (solche Retuschen bieten zum Beispiel die Smartphones von Honor oder auch Huawei), noch die Wiedergabe durch Konturkorrekturen verändert werden kann. Doch diese kleinen Schwächen bleiben beim iPhone 8 unbemerkt, das über einen Portrait-Lightning-Modus verfügt, der unter Einsatz einer 3D-Technologie fünf verschiedene Beleuchtungen simulieren kann: Natural Light als Grundeinstellung, Studio Light für eine gleichmäßigere und hellere Wiedergabe, Contour Light zur Hervorhebung der Gesichtszüge, Stage Light, das den Hintergrund abdunkelt, um die Konturen des Gesichts davor aufzuhellen, und Stage Light Mono für den Schwarz-Weiß-Effekt. 

Die iPhones X und 11 Pro

Wie wir gesehen haben, haben die iPhones 7, 8 und 7 Plus in Bezug auf die Kameraqualität zwar unbestreitbare Vorteile, doch das 8 Plus erweist sich als leistungsfähiger. Wie positioniert es sich aber gegenüber seinem großen Rivalen, dem im selben Jahr herausgekommenen iPhone X?

L’iPhone X

Das iPhone X, das 2017 kurz nach dem iPhone 8 Plus auf den Markt kam, bietet alles, was man sich wünschen kann, einschließlich eines neuen, technisch und ästhetisch verfeinerten Designs. Auf der Kameraseite gibt es beim X ein paar kleine Verbesserungen in Sachen Blende und Stabilisierung, doch insgesamt hat das X im Wesentlichen die gleichen inneren Werte wie das 8 Plus.

Allerdings ist das iPhone X mit dem Bildprozessor A11 ausgestattet sowie mit der TrueDepth-Technologie, die der Frontkamera zugutekommt. Diese ermöglicht nicht nur Aufnahmen im Porträtmodus, sondern auch Gesichtserkennung per Face-ID-Technologie. Eine weitere Neuheit dieses Modells: Die Animoji-Funktion. Nicht wahnsinnig wichtig, aber einfach cool! Abgesehen davon gibt es keinen überwältigenden Unterschied.

Damit behauptet das iPhone 8 Plus vorerst seinen Platz auf dem Podium der besten Kamerahandys von Apple, ex aequo mit dem iPhone X.

Das iPhone 11 Pro

Dieses Smartphone der zwölften iPhone-Generation folgte im Jahr 2019 auf das iPhone XS und bleibt das kompakteste der iPhone-11-Serie. Dieses für seinen rückwärtigen Dreifach-Fotosensor bekannt gewordene Modell glänzt mit einem innovativen Kamerasystem, eine der wichtigsten Innovationen der Marke Apple überhaupt. Dank seiner drei verschiedenen optischen Zooms (0,5×, 1× und 2×) steht dir also das Äquivalent von 13-, 26- und 52-mm-Objektiven zur Verfügung, ohne sie wie bei einer Spiegelreflexkamera händeln zu müssen.

Weitere wichtige Neuheiten dieses Telefons: Das Ultraweitwinkel-Objektiv mit 0,5-facher Vergrößerung, mit dem du Bilder machen kannst, die der größten Fotografen würdig sind (wenn du weißt, wie es geht) und der Nachtmodus. Dieser neue Modus bietet die Möglichkeit, auch bei geringem Umgebungslicht zu fotografieren. Er wird automatisch aktiviert, wenn das Gerät schlechte Lichtverhältnisse feststellt (anders als beispielsweise beim Pixel 3 von Google, das ihn nicht automatisch anbietet, sondern auf eine Aktion des Benutzers wartet).

Der Nachtmodus ermöglicht eine natürliche Bildwiedergabe und dem Gerät gelingt es, die Details optimal zu bewahren.

Im Porträtmodus schließlich ist die Wiedergabequalität wirklich überzeugend. Diesem Modell gelingt es, Bilder mit maximaler Detailgenauigkeit und hoher Präzision aufzunehmen, insbesondere auch, was die Textur der menschlichen Haut angeht.

Damit dürfte klar geworden sein, dass unter den Modellen von Apple das iPhone 11 Pro eines der besten iOS-Smartphones überhaupt ist, wenn es um die Fotoqualität geht.

Und was macht die Konkurrenz bei Android?

Apple ist nicht der einzige Hersteller, der an der Verbesserung der Kamerafunktionen seiner Smartphones gearbeitet hat. Einige Android-Geräte stehen dem iPhone in nichts nach. Bei Huawei gehört zum Beispiel das P40 Pro zu den besten Kamerahandys, genauso wie das Galaxy S20 bei Samsung, das ebenso wie das iPhone 11 drei Sensoren an Bord hat. Auch das Galaxy Note 10 Plus zieht sich nicht schlecht aus der Affäre, aber wenn man noch mehr möchte, ist das Galaxy S20 Ultra mit vier Sensoren ausgestattet. Der Hauptsensor ist dabei identisch mit dem des Mi Note 10 von Xiomi, das mit einer ganzen Batterie von 5 Sensoren aufwartet.

Wie macht man eigentlich schöne Porträtaufnahmen?

Nachdem du nun über die besten Kamerahandys Bescheid weißt, sollten wir dir noch beibringen, wie du mit dem Porträtmodus deines Geräts tolle Fotos machen kannst, die höchsten Ansprüchen genügen. Hier geht es nicht um Schnappschüsse, hier geht es um Fotokunst!

Wenn du die Episode verpasst haben solltest: Der Porträtmodus nutzt die Dualkamera auf der Rückseite deines Smartphones. Damit kannst du das Motiv hervorheben, während der Hintergrund unscharf gestellt wird. Zusammen mit dem Portrait-Lightning-Modus (verfügbar auf dem iPhone 8 Plus und den Serien X und 11) erhältst du Fotos von Studioqualität. Ungelogen.

Um auf diesen Modus zuzugreifen, öffnest du zunächst die Kameara-App auf deinem iPhone. Jetzt wird unten auf dem Bildschirm eine Liste mit verschiedenen Modi angezeigt, du wählst Porträt. Stelle dich in einer Entfernung von 1,5 Meter von deinem Motiv auf, wähle den richtigen Bildausschnitt und drücke auf den Auslöser. Wenn du zu nahe bist, zu weit weg oder wenn das Licht zu schwach ist, sagt dir die Kamera das. Und wenn der Hintergrund weit genug entfernt ist, verschwimmt er nun, um einen Tiefeneffekt zu erzielen. Wenn sich dein Motiv dekorativ gegen eine Wand lehnt, ist der Porträtmodus natürlich nutzlos. Klar. Zu beachten ist ferner, dass die Beleuchtung sehr wichtig ist: Natürliches Licht ist besser als künstliches und zeigt deutlich mehr Wirkung.

Wie bekommst du deine Fotos eigentlich auf den Computer?

Jetzt, da deine Fotogalerie mit einer Tonne Fotos (und Porträts!) gefüllt ist, eines toller als das andere, möchtest du sie sicher auf deinen Computer überspielen, um sie dir in aller Ruhe auf einem größeren Bildschirm ansehen zu können. Dazu gibt es es gleich mehrere Lösungen.

Wenn dein Rechner unter Windows 10 läuft, verbindest du ihn mit Hilfe eines USB-Kabels mit deinem iPhone und folgst dann den folgenden Schritten:

  • Entsperre dein iPhone
  • Vergewissere dich, dass dein Computer von deinem Smartphone als „vertrauenswürdiges Gerät“ erkannt wird.
  • Starte die Fotogalerie
  • Klicke auf der Registerkarte „Start“ auf „Importieren“ und wähle einen Teil oder alle Fotos aus, um sie, wie der Name des Befehls schon andeutet ;-), auf deinen Computer zu importieren.

Wenn dein Computer unter Windows 7 läuft:

  • Verbinde deinen Computer mit einem USB-Kabel mit deinem Smartphone
  • Ein Laufzeitfenster wird geöffnet, sobald der Computer dein Gerät erkennt
  • Klicke auf „Fotos und Videos importieren“ und wähle alle oder deine Lieblingsfotos aus.
  • Wenn sich das Laufzeitfenster nicht automatisch öffnet, gehe auf „Computer“, wähle dein Smartpone aus und wähle die Option Bilder importieren direkt per Rechtsklick.

Wenn du nur ein, zwei Fotos an deinen Computer schicken möchtest und kein Kabel zur Hand hast, kannst du sie dir auch selbst per E-Mail schicken oder Online-Speicherdienste wie iCloud oder Dropbox nutzen und dich von deinem Computer aus mit diesen Diensten verbinden, um dort deine Fotos einfach und schnell abzuholen.

Und schließlich kannst du auch einen USB-On-the-Go-Stick mit zwei Anschlüssen zur Übertragung verwenden.

Previous Post Next Post

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.