Wie dir alle Aufnahmen mit 6 Tipps gelingen



Weihnachten steht vor der Tür, und beim Betrachten der Bilder vom letzten Jahr wird dir klar dass du Fortschritte machen musst, um unvergängliche Fotos zu machen? (ja, wir vermeiden erst einmal die Bezeichnung “unvergesslich”!) Es müssen einige Regeln beachtet werden. Keine Panik, wir werden dir nicht mit Brennweiten oder irgendwelchen ISO Frequenzen auf die Nerven gehen. Nur ein paar einfache Tipps, die man ganz leicht behalten kann, versprochen! 




Ein gutes Bild ist ein Bild mit einem Hauptobjekt. Sagt dir die Drittel-Regel etwas? Stell dir das Display jeweils horizontal und vertikal in 3 gleichen Teilen vor. Du erhältst also 9 Teile. Ordne die wichtigen Elemente deines Objektes auf diesen Linien oder auf den Schnittpunkten an. Smartphones und Digitalkameras verfügen über ein Drittel-Raster, nutze es! Wenn der Horizont auf deinem Bild vorkommt: denke daran, ihn auf einer Drittellinie anzuordnen.

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Was die Linien betrifft: die diagonalen sind eine große Hilfe, um deiner Aufnahme einen schönen Bewegungseindruck zu verleihen. Vergiss nicht, eine oder zwei Hauptlinien zu bilden, um den Blick an die gewünschte Stelle zu führen. Achtung, du bist der Architekt! Ja, und zwar des Bauwerks! Oh, natürlich, wir wollen uns nicht zu schnell mitreißen lassen…

Sich nahe am Objekt zu befinden ist ein simpler kleiner Trick, um ein schönes Foto zu erhalten, vor allem bei Porträtfotos. Versuche, den Rahmen auszufüllen und, wenn möglich, den dominanten Blick des Objektes zu zentrieren! So hat man beim Betrachten des Fotos den Eindruck, dass sein Blick uns folgt. Echt professionell! Wenn dein Objekt klein ist oder unter dir platziert ist, begebe dich auf seine Höhe. Ein guter Fotograf geht in die Hocke oder legt sich sogar auf den Boden, um sein Objekt optimal in Szene zu setzen! (Und den kleineren Fotografen empfehlen wir für große Objekte, eine Leiter zu holen).

Nutze deine Umgebung, um deine Fotos ansprechend zu gestalten: Türen und Fenster können als natürlich Rahmen für dein Objekt dienen! Integriere auch symmetrische Elemente oder wiederkehrende Motive, mit denen du deine Bilder schön gestalten kannst.

Spiel mit dem Kontrast zwischen dem Hauptobjekt und seinem Hintergrund. Das Ziel ist schließlich, es in den Mittelpunkt zu setzen. Apropos Hintergrund – vermeide die Bushaltestelle, den Abfalleimer oder den MacDo hinter deinem Objekt. Etwas Grün, das macht sich nicht nur auf dem Teller gut!

Vermeide letztendlich, einen Blitz zu verwenden (außer wenn du ihn bewegen kannst und das Licht auf einer weißen Wand reflektieren kannst). Schluss mit den roten Augen und dem hässlichen Schatten im Hintergrund. Setz deine Objekte mit anderen Lichtquellen in Szene als mit einem integrierten Blitz!

 

 

Und, das war doch nicht zu technisch, oder? Mit diesen einigen, ganz logischen Tipps bist du gewappnet, um die Oma neben dem Tannenbaum zu verewigen!

 

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